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Gebietskirche gründet "NAK Service AG"

26. März 2008, 12.35 Uhr

Logo der NAK Service AG

Dortmund. Am 7. Januar 2008 hat die Neuapostolische Kirche Nordrhein-Westfalen die „NAK Service AG“ gegründet. Dies teilte Bezirksapostel Armin Brinkmann, Leiter der Gebietskirche, in seinem Monatsrundschreiben April den Seelsorgern der Gemeinden mit. Die neue Gesellschaft wird als Dach für die Gesellschaften dienen, mit denen sich die Gebietskirche im sozialen Bereich engagiert. Beispielsweise werden für die konkrete Umsetzung des in Planung befindlichen Seniorenzentrums in Oberhausen Tochtergesellschaften gegründet werden müssen. Diese können nun unter einem Dach zusammengefasst werden.

„Das Konzept der ‚NAK Service AG’ ist der beste Weg, um die sozialen Aktivitäten der Neuapostolischen Kirche in Nordrhein-Westfalen zu bündeln und die Strukturen transparent zu gestalten“, weiß Bezirksapostel Armin Brinkmann, Leiter der Gebietskirche und Vorsitzender im Aufsichtsrat der Aktiengesellschaft. So wird auch die Betreibergesellschaft des seit 1998 existierenden Seniorenzentrums der Neuapostolischen Kirche in Fröndenberg (Kreis Unna), die „Neuapostolisches Seniorenzentrum Fröndenberg gGmbH“, der „NAK Service AG“ als Tochtergesellschaft angegliedert.

Anlass sind Pläne für Seniorenzentrum

Konkreter Anlass für die Gründung der Service AG sind die Planungen für das Seniorenzentrum in Oberhausen-Sterkrade, die trotz der offenen Situation wegen der notwendig gewordenen europaweiten Ausschreibung des Projekts durch die Stadt Oberhausen (wir berichteten) beibehalten werden.

Zunächst war angedacht, eine zweite gGmbh analog zum Seniorenzentrum Fröndenberg zu gründen. Dann stellte sich heraus, dass das Konzept in Oberhausen wegen der Komplexität und der verschiedenen Angebote mehrere Gesellschaften erfordert, beispielsweise für die Bereiche Immobilien, Pflegedienst, Hauswirtschaft und den geplanten Kindergarten. Alle Gesellschaften werden nun als Töchter unter der NAK Service AG als Träger gebündelt.

Mehrfachbeteiligungen werden vermieden

„Mit der Beteiligung an der Dachgesellschaft wird vermieden, dass die Gebietskirche sich selbst an mehreren Gesellschaften beteiligen muss“, erläutert Eberhard Dodt, Vorstandsmitglied der Aktiengesellschaft. „Die NAK Service AG kann auch zentralisierte Verwaltungsleistungen für die Tochtergesellschaften wie auch für Dritte übernehmen. So vermeiden wir Verwaltungsaufwand.“

Bezirksapostel Armin Brinkmann ist die klare Trennung wichtig: „So grenzen wir ganz eindeutig die Seelsorge von der wirtschaftlichen Tätigkeit der Kirche im sozialen Bereich ab, die mit dem Projekt in Oberhausen verbunden sein wird.“

Service AG vereinfacht Abläufe und schafft Transparenz

Für Bezirksevangelist Artur Krause, ebenfalls Mitglied im Vorstand, ist darüber hinaus wichtig, dass steuerpflichtige Transaktionen nun von der NAK Service AG übernommen werden und außerhalb der Kirche abgewickelt werden können. „Als Körperschaft des öffentlichen Rechts hat die Kirche vielfältige Vorschriften zu beachten. Die NAK Service AG vereinfacht viele Abläufe für uns und schafft Transparenz gegenüber den Finanzbehörden.“

Die „NAK Service AG“ ist eine hundertprozentige Tochter der Neuapostolischen Kirche Nordrhein-Westfalen. Die Rechtsform der Aktiengesellschaft wurde auf Empfehlung von Wirtschaftsprüfern gewählt. Dodt: „So ermöglichen wir eine bessere Abgrenzung gegenüber der Kirche als mit anderen Rechtsformen, beispielweise der GmbH.“

Aufsichtsrat und Vorstand

Die Aktiengesellschaft hat einen Aufsichtsrat. Dieser wird gebildet von Bezirksapostel Armin Brinkmann, Apostel Franz-Wilhelm Otten und Apostel Wolfgang Schug. Vorstandsmitglieder sind Bischof Horst Krebs, Bezirksevangelist Artur Krause und Bezirksevangelist Eberhard Dodt.

Text
Frank Schuldt