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Jahresauftakt für Vorsteher

13. Januar 2014, 15.31 Uhr

Jahresauftakt für Vorsteher
Jahresauftakt für Vorsteher
Jahresauftakt für Vorsteher
Jahresauftakt für Vorsteher
Jahresauftakt für Vorsteher
Jahresauftakt für Vorsteher
Jahresauftakt für Vorsteher
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Jahresauftakt für Vorsteher
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Jahresauftakt für Vorsteher
Jahresauftakt für Vorsteher
Jahresauftakt für Vorsteher
Jahresauftakt für Vorsteher
Jahresauftakt für Vorsteher
Jahresauftakt für Vorsteher

NRW/Herne. Die Bezirks- und Gemeindevorsteher aus NRW sowie ihre Stellvertreter waren mit ihren Ehefrauen am 12. Januar 2014 zum Jahresauftaktgottesdienst nach Herne-Wanne-Eickel eingeladen. Bezirksapostel Armin Brinkmann feierte den inzwischen traditionellen Gottesdienst und bezog das Jahresmotto 2014 „Mit Liebe ans Werk“ auf die Arbeit in den Gemeinden. „Lasst uns mit Liebe wirken“, so der Kirchenleiter in der Predigt.

„Mit Liebe ans Werk“ sei mehr als mit Liebe zu arbeiten, so die Gedanken von Bezirksapostel Armin Brinkmann zum Jahresmotto, welches Stammapostel Jean-Luc Schneider für 2014 herausgegeben hat (wir berichteten). Der Bezirksapostel rief die Bezirks- und Gemeindeleiter auf, die „Wirkungsverluste“ zu reduzieren. Ursachen könnten fehlende Kommunikation, Unterschiede zwischen Charakteren oder Missverständnisse sein. Mit Hilfe der Liebe gelinge es sicher hier und da, Wirkungsverluste zu reduzieren.

Gemeinsame Zuwendung zu Jesus Christus

Grundlage für den Gottesdienst war das Bibelwort aus 2. Thessalonicher 2,16.17: „Er aber, unser Herr Jesus Christus, und Gott, unser Vater, der uns geliebt und uns einen ewigen Trost gegeben hat und eine gute Hoffnung durch Gnade, der tröste eure Herzen und stärke euch in allem guten Werk und Wort.“

Bezirksapostel Armin Brinkmann griff damit das Bibelwort auf, welches der Stammapostel den Aposteln weltweit als Dankeschön für ihre Mitarbeit geschrieben hatte, um den Vorstehern und ihren Ehefrauen zu danken. Dabei erwähnte er nicht nur die Seelsorgebesuche und das Durchführen der Gottesdienste, sondern auch die seelsorgerische Tätigkeit der Ehefrauen. „In der gemeinsamen Zuwendung zu Jesus Christus erfüllen wir das Gesetz Gottes“, so der Bezirksapostel.

Apostel Rainer Storck nannte in seinem Predigt-Beitrag als Beispiel für göttliche Werke die Nachfolge: „Manchmal bedeutet Nachfolge auch nur eines: Bleiben!“. Apostel Hoyer nannte als weiteres Beispiel für göttliche Werke gute Worte, die zur Liebe dazugehörten. „Ein gutes Wort ist manchmal auch ‚Entschuldigung‘ oder ‚Vergib‘“, nannte der Apostel Beispiele und rief bezugnehmend auf 1. Korinther 13,13 dazu auf, Konflikten mit Liebe zu begegnen.

IKT 2014 in München

Nach der Mittagspause stellte Apostel Franz-Wilhelm Otten den Teilnehmern den Internationalen Kirchentag Pfingsten 2014 in München vor. Im Vorraum der Kirche konnten die Besucher sich einige Artikel aus der IKT-Kollektion anschauen, die im Vorfeld des Kirchentags angeboten werden.

Noch bis Ende Januar können Interessierte über ihre Gemeinden Karten zu reduzierten Preisen bestellen. Im Anschluss startet der Ticketverkauf im Internet.

Gottesdienst im Olympiastadion

Der erste Internationale Kirchentag der Neuapostolischen Kirche findet vom 6. bis 8. Juni 2014 auf dem Olympiagelände in München statt. Dort stellen sich die Gebietskirchen und kirchennahen Organisationen vor, es gibt vielfältige Vorträge, Konzerte, Workshops, Ausstellungen und Andachten zu den unterschiedlichsten Themen rund um die Kirche und den neuapostolischen Glauben.

Höhepunkt der dreitägigen Veranstaltung wird der Gottesdienst mit Stammapostel Jean-Luc Schneider im Olympiastadion sein, der parallel auch weltweit via Satellit auf die Gemeinden übertragen wird.

„Apostolische Gemeinden im Wandel“

In einem weiteren Vortrag beschrieb Priester Sebastian Müller-Bahr die Entwicklung der Apostolischen Bewegung, welche von den Niederlanden nach Nordrhein-Westfalen gelangte. Titel des Vortrags: „Neues Licht auf alte Lehre. Die Apostolischen Gemeinden im Wandel“.

Ein Schwerpunkt der lebendigen Geschichtsdarstellung waren die weitreichenden Reformen in den jungen Apostolischen Gemeinden rund um die Jahrhundertwende 1900. Diese betrafen unter anderem die Lehre und Liturgie und prägen die Neuapostolische Kirche bis heute.

So entstand zum einen das Verständnis vom Stammapostelamt und der Schwerpunkt der Gottesdienste verlagerte sich mehr und mehr von Liturgie und Gesang hin zum Wort.

"Bewahrung und Erneuerung"

Zum Abschluss des Tages erhielten die Gemeindevorsteher die Ausgabe 228 der EZW-Texte mit dem Titel "Bewahrung und Erneuerung". In dieser Veröfffentlichung geht es um "Ökumenische Analysen zum neuen Katechismus der Neuapostolischen Kirche".

Das Werk fasst die Beiträge einer Tagung der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) und der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW) zum Thema "Der neue Katechismus der Neuapostolischen Kirche und die Ökumene" zusammen, an der auch neuapostolische Gesprächspartner beteiligt waren.

Text
Frank Schuldt
Fotos
Frank Schuldt