Neuapostolische Kirche NRW :: Start :: Aktuelles :: Berichte

Sidebar

Interview: Vor dem Wechsel III

17. Februar 2014, 08.37 Uhr

Interview: Vor dem Wechsel
Interview: Vor dem Wechsel
Interview: Vor dem Wechsel
Interview: Vor dem Wechsel
Interview: Vor dem Wechsel
Interview: Vor dem Wechsel
Interview: Vor dem Wechsel
Interview: Vor dem Wechsel
Interview: Vor dem Wechsel
Interview: Vor dem Wechsel
Interview: Vor dem Wechsel

Dortmund. Am 23. Februar 2014 tritt Bezirksapostel Armin Brinkmann nach neun Jahren als Kirchenpräsident der Neuapostolischen Kirche Nordrhein-Westfalen in den Ruhestand. Apostel Rainer Storck wird die Leitung der Gebietskirchen Nordrhein-Westfalen und Niederlande übernehmen. Im dritten Teil des Gesprächs vor dem Wechsel in der Kirchenleitung geht es um Mission, die Zukunft der Gebietskirche Nordrhein-Westfalen und die Frage, wie der neue Stammapostel Jean-Luc Schneider die Kirche prägen wird.

Zum Amtsverständnis lesen wir im Katechismus, dass sich die neuapostolischen Apostel als „an die gesamte Kirche Christi gesandt“ verstehen. Bisher waren die Apostel fast ausschließlich in der Neuapostolischen Kirche erlebbar und erkennbar. Welche Visionen und konkrete Aktionen sind denkbar, wenn Sie an dieses umfassendere Selbstverständnis denken?

Apostel Storck: Zunächst einmal ist zu sagen, dass wir mit dem Katechismus erstmalig ein hervorragendes, weltweit verbindliches Lehrwerk unserer Kirche haben, verbindlich zumindest für unsere Amtsträger und Lehrkräfte. Dieses Lehrwerk ist allerdings keine revolutionäre Erfindung der Theologie im 21. Jahrhundert, sondern stützt sich auf die Grundlagen der Bibel, insbesondere auf die Evangelien und auf die Apostelbriefe. Dort heißt es, dass Jesus zu seinen Aposteln gesagt hat: Gehet hin in alle Welt und lehret alle Völker … Von daher haben wir als Apostel schon den Anspruch, überall hinzugehen und das Evangelium Jesu Christi zu predigen in den drei Sakramenten, die unsere Kirche kennt, und in der Wiederkunft Jesu Christi. Das sind die Kernpunkte.

Ich sehe das in der Form eines Angebotes – auch an andere Christen. Die Vision unserer Kirche steht als Einleitung auf der ersten Seite in unserem Katechismus: Wir wünschen uns Gemeinden, in denen Menschen sich wohlfühlen, in denen man mit Nächstenliebe miteinander umgeht und sich miteinander auf die Wiederkunft Jesu Christi vorbereitet. Das ist auch meine Vision, dass wir solche Gemeinden schaffen, erhalten und fördern können: dass die Menschen sich wohlfühlen. Und dort, wo man sich wohlfühlt, geht man hin. Von dem, wo man hingeht und sich wohlfühlt, berichtet man auch anderen. Das ist der Hebel, an dem ich ansetzen möchte.

Darüber hinaus wird es sicherlich in der Öffentlichkeitsarbeit einiges zu tun geben oder auch in Einzelaktionen zu besonderen Anlässen. Aber ich sehe eher das Entwicklungspotential aus der Gemeinde heraus.

Sie haben kürzlich einen Gottesdienst in einfacher Sprache und mit Medieneinsatz durchgeführt. In vielen christlichen Gemeinschaften werden zielgerichtet auch Medien im Gottesdienst eingesetzt, weil allgemein bekannt ist, dass wir Menschen, über alle Sinne angesprochen, die beste Informationsaufnahme und Lernfähigkeit entwickeln. Ist ein solcher Einsatz von Medien, eventuell sogar von der Kirche erzeugt, zusätzlich zu den Leitgedanken nicht auch für unsere Gottesdienste hilfreich?

Apostel Storck: Medienunterstützt war dieser Gottesdienst dergestalt, dass wir einfach nur vier Bilder genutzt haben, die nacheinander an die Wand neben dem Altar projiziert wurden. Das war so einfach wie beeindruckend, es hat dem Gottesdienst geholfen. Das ist immer subjektiv, aber wenn ich das Echo richtig einschätze, war das eine gelungene Sache, und das wird sich bestimmt wiederholen lassen.

Einen Medieneinsatz in Ämterstunden, in Seminaren, in den Unterrichten kennen wir ja schon lange. Inwieweit das in der Zukunft in Gottesdiensten möglich sein wird oder sinnvoll ist, müssen wir sehen. Aber es darf auch nicht so sein, dass Kirche zum Kino wird. Bei allem Medieneinsatz und visuellen Wahrnehmungen muss die Wortverkündigung im Vordergrund stehen. Kirche ist Liturgie, Kirche ist Musik, Kirche ist aber in erster Linie Wortverkündigung. Ich kann mir aber vorstellen, dass wir im Laufe der Zeit auch mit diesen Mitteln die Gottesdienste etwas attraktiver machen können.

Bezirksapostel Brinkmann, innerkirchlich werden Sie hier und da als „Paulus der Neuzeit“ bezeichnet, der Stammapostel nannte Sie einmal einen „Missionar par excellence“. Schauen wir heute in viele neuapostolische Gemeinden, könnte man den Eindruck gewinnen, dass wir uns, zumindest in Deutschland, kaum noch trauen, missionarisch tätig zu sein. Wie schätzen Sie das ein?

Bezirksapostel Brinkmann: Also zunächst einmal: Der Vergleich mit Paulus hinkt; denn Paulus hat Heiden zum Gottglauben bekehrt und zum Glauben an Jesus Christus, und in den meisten Ländern, in denen ich begonnen habe, gab es bereits das Christentum. Korrekt ist, dass ich viele Menschen mit der Neuapostolischen Kirche bekanntgemacht habe. Ich habe vor 30 Jahren, 1983, mit dem Aufbau neuapostolischer Gemeinden in den betreuten Gebieten im Ausland begonnen. Und wir sehen heute, dass wir zwei verschiedene Entwicklungsrichtungen haben: einmal ein wesentliches weiteres Wachstum, was auch ein wenig mit der Größe, die die Kirche in manchen afrikanischen Gebieten erreicht hat, zu tun hat. Das andere ist das innere Wachstum. Wir haben in Angola Amtsträger in der dritten Generation, die alle schon wieder auch innerhalb der neuapostolischen Gemeinden verheiratet sind, die Kinder haben, Enkelkinder und so weiter.

Wir haben vor allem in Deutschland, auch in Europa, starke Einflüsse nichtchristlicher Religionen. Und wir haben auf das verzichtet, zweifellos auch aus gewichtigen Gründen, was wir früher „Weinbergsarbeit“ genannt haben. Wir haben dafür eigentlich keinen richtigen Ersatz gefunden.

Wir gehen heute mehr über die Öffentlichkeitsarbeit oder über Konzerte und Veranstaltungen an Andersgläubige heran; aber wir müssen einfach auch sehen: Es ist nicht mehr die Zeit, in der wir „Abwerbemaßnahmen“ von anderskonfessionell orientierten Christen durchführen wollen. Wichtig und entscheidend ist, seinen Glauben zu leben. Wichtig und entscheidend ist, dass man wirklich sagt: Ich gehöre zu der Kirche und bin davon überzeugt, ich fühle mich wohl.

Wir müssen die Gemeinden attraktiv machen, wir müssen auch unseren Glauben attraktiv darstellen, und ich kann mir schon vorstellen, dass sich dann auch ein gewisses weiteres Wachstum einstellen wird. Das ist nicht vergleichbar mit den Gebieten Afrikas, in denen eine hohe christliche Population vorhanden ist. Und: Auch in Afrika wird sich wohl künftig durch die zunehmende wirtschaftliche Entwicklung eine Änderung in der Christlichkeit ergeben.

Was könnte die Gebietskirchenleitung unternehmen, um die „Missionsarbeit vor der Haustür“ wieder zu beleben?

Bezirksapostel Brinkmann: Darüber haben wir uns oft und lange unterhalten. Ein allgemeines Rezept gibt es nicht. Bei uns steht Jesus Christus im Mittelpunkt, und deshalb müssen wir Jesus attraktiv machen. Appelle allein reichen nicht. Es ist wichtig, die Überzeugung bei jedem Christen hervorzurufen, dass er wirklich Christus bekennt und dass er seines Glaubens lebt und das mit Freude und nicht nur aus dem Gedanken: Wenn ich Jesus nachfolge, bin ich beim Verderben nicht dabei. Sondern: Dass wir Jesus nachfolgen und ihn in den Mittelpunkt stellen, weil wir ihn lieben und weil er sein Leben für uns geopfert hat – also wirklich aus einem fröhlichen, unverstellten, konstruktiven, begeisternden Glauben heraus.

Haben Sie Statistik über die vielen Missionsreisen geführt?

Bezirksapostel Brinkmann: (lacht) Ich bin Naturwissenschaftler, also habe ich auch Statistiken geführt, weil ich das liebe. Aber da jetzt Zahlen zu nennen … das soll bloß nicht dazu führen, dass vielleicht der Gedanke aufkommt: Was hat der alles getan! Ich habe rund 400 interkontinentale Reisen durchgeführt, bin mehr als 200 Mal in Afrika gewesen, 150 Mal in Asien und 50 Mal in Amerika und Südamerika Und ich habe das alles ziemlich gesund überstanden. Dafür bin ich sehr dankbar.

Wie viele Wochen sind das im Jahr gewesen im Schnitt?

Bezirksapostel Brinkmann: Ich bin durchgehend seit 30 Jahren etwas mehr als die Hälfte meiner Zeit im Ausland gewesen.

Was war bei diesen vielen Missionsreisen für Sie ein herausragendes Erlebnis?

Bezirksapostel Brinkmann: Wenn man irgendwo völlig neu angefangen hat, war es immer wieder herausragend zu erleben, dass Gott schon da war. Das war immer etwas, was mich unglaublich beeindruckt hat. Ich habe in verschiedenen Gebieten – in einem asiatischen Gebiet, aber auch in Litauen, in Angola, in São Tomé – wirklich festgestellt: Da war der Boden bereitet. Da brauchte man nur noch ein bisschen Samen auszustreuen, und dann wuchs das ganz enorm. Das waren die wesentlichen Eindrücke: Gott war da, Gott hat Herzen und Seelen schon bereitet, und wir brauchten dann auf die von ihm durchgeführte Arbeit nur noch aufzubauen.

Apostel Storck, Gott ist schon da, aber wie bereitet man sich als Missionar auf diese unterschiedlichen Mentalitäten und Länder vor?

Apostel Storck: Wenn man noch nie dagewesen ist, versucht man, Kontakt mit den Seelsorgern aufzunehmen, die das Land kennen. Man versucht, sich über das Land und die Menschen zu informieren, und dann ist eine erste Aufgabe – ich bin seit etwa 20 Jahren auch in der Mission tätig – dorthin zu fahren, zuzuhören, die Menschen zu verstehen und Vertrauen aufzubauen. Das ist das Wichtigste als Vorbereitung, um in dem Land weiterzukommen.

Bezirksapostel, Sie haben in der Mission Unfälle und auch einen Anschlag überlebt. Stärkt das in dem Empfinden „Der Herr ist mit mir“ oder macht das unruhig?

Bezirksapostel Brinkmann: Es stärkt vor allem die Gelassenheit und das Bewusstsein: Wenn du das nicht überlebt hättest, würde es trotzdem weitergehen. Insofern bin ich sehr dankbar, dass ich alles überlebt habe. Das hat mich wirklich gelassener gemacht in dem Sinne, dass ich weiß und sicher bin: Es kommt nicht auf mich an. Es hat mir natürlich auch eine andere Stellung zu Segen gegeben; es ist oftmals gesagt worden: Ach, was ist das ein Segen, dass Sie überlebt haben. Aber ich glaube, das ist einfach nicht Segen, sondern das ist eine Zulassung; denn andere haben es nicht überlebt, und sie sind ja von Gott nicht verflucht worden. Insofern bin ich einfach nur dankbar, dass es so gekommen ist, wie es kam und dass ich heute diese Frage beantworten kann.

Welche Akzente wollten Sie für die neuapostolischen Jugendlichen in Nordrhein-Westfalen setzen, und was waren für Sie besondere Erlebnisse in der Jugendarbeit?

Bezirksapostel Brinkmann: Akzente waren sicherlich die Förderung der Gemeinschaft, Transparenz, Verständnis, offene Kommunikation über alle Fragen, über alle Problemkreise, auch in dem Bewusstsein, dass es nicht auf alle Fragen der Jugendlichen eine Antwort gibt. Aber auch das Zugehen auf die Jugendlichen im Sinne des Abholens in ihrer Lebenssituation, in ihrer Glaubenssituation und des Hinführens in das Evangelium und in die Werte des Glaubens, die wichtig sind. Dazu gehört natürlich die Gemeinschaft, der Europa-Jugendtag. Gerade das war auch etwas, was gemeinschaftsfördernd war wie keine andere Aktion der Kirche zuvor.

Wie sehen Sie beide die Zukunft der Gebietskirche Nordrhein-Westfalen und was wünschen Sie sich?

Apostel Storck: Ich wünsche, dass die Gemeinden nach Möglichkeit stabil bleiben. Wir haben einen gewissen Prozess angestoßen, was Gemeindefusionen, Gemeindeschließungen angeht, der aber so langsam in die Endphase kommt. Ich wünsche mir Stabilität. Ich wünsche mir, dass wir Seelsorge dergestalt leisten können, dass jedes Gemeindemitglied, jeder Gast einen Ansprechpartner seines Vertrauens hat. Und ich wünsche mir Gottesdienste, in denen die Gemeinden glücklich sind. Gottesdienste, die nicht nur durch die Amtsträger gestaltet werden, sondern auch durch die Gottesdienstbesucher, nämlich durch Gesang, durch Nahesein, durch Mitgehen im Gottesdienst.

Bezirksapostel Brinkmann: Dem kann ich mich nur anschließen. Ich wünsche der Gebietskirche, dass sie bewahrt bleibt, dass sie sich entwickelt und dass sie vollendet.

Was sind für Sie die drei gewichtigsten Herausforderungen für die Kirche in der Zukunft?

Apostel Storck: Zum einen ist das die Seelsorge. Also die Betreuung der Gemeinden durch Amtsträger, durch Lehrkräfte, dass wir unsere Kinder und unsere Jugendlichen versorgen können, dass sie sich wohlfühlen in den Gemeinden und dort einen Haltepunkt haben. Ein großes Arbeitsfeld, das wir noch haben, welches mir sehr am Herzen liegt, ist das derer, die sich, aus welchen Gründen auch immer, etwas von der Kirche distanziert haben, die nicht mehr oder nur noch selten in die Gottesdienste kommen. Sie gehören zu den Gemeinden, sie gehören dazu. Es gibt Überlegungen – wir haben dazu Arbeitsgruppen gebildet – wieder an diese Gemeindemitglieder heranzukommen und sie in die Gottesdienste einzuladen, dass sie vielleicht dort wieder eine Heimat finden.

Wir haben finanzielle Herausforderungen, auch darüber haben wir gesprochen: Wir müssen mit dem Geld auskommen, was wir haben. Wir müssen bei den baulichen Dingen aufpassen. Das sind die Herausforderungen, die ich für die Zukunft aus heutiger Sicht sehe.

Bezirksapostel Brinkmann, wie sehen Sie die Entwicklung der Neuapostolischen Kirche in Bezug auf die Ökumene?

Bezirksapostel Brinkmann: Die Ökumene ist ein Prozess, den wir vor einigen Jahren begonnen haben und der sicherlich unterschiedlich wichtig gesehen wird. Die Ökumene als solche spielt für die Vollendung der Braut Christi eine untergeordnete Rolle. Bei der Ökumene handelt es sich um das gemeinsame Herangehen an die Herausforderungen unserer Zeit. Es ist ein Prozess, der mit Bedacht weitergeführt werden muss – unter deutlicher Wahrung neuapostolischer Identität.

Stammapostel Jean-Luc Schneider ist nun schon einige Monate als Kirchenleiter unterwegs, hat Nordrhein-Westfalen zweimal besucht. Wie ist Ihr Eindruck vom neuen Stammapostel, was ist sein Programm?

Apostel Storck: Ich kenne ihn ja noch nicht lange. Als ich zum Bezirksapostelhelfer beauftragt wurde, wurden die Kontakte durch die Bezirksapostelversammlungen enger. Auch jetzt sind sie enger als früher. Meinen Eindruck würde ich so skizzieren: Stammapostel Schneider sagt, was er denkt, er weiß, was er will und kommuniziert das auch. In den Bezirksapostelversammlungen ist er Bruder unter Brüdern, und er meint es mit dem Evangelium ernst. Das predigt er, und ich meine, er lebt auch so.

Sind mit dem Stammapostelwechsel Änderungen für neuapostolische Christen in Deutschland zu erwarten?

Bezirksapostel Brinkmann: Er ist Stammapostel und er führt und leitet als Stammapostel die Kirche nach Werten, die nicht aus seiner persönlichen Einstellung kommen, sondern nach Werten, die aus dem Evangelium stammen. Er ist sehr wertschätzend, sehr brüderlich, zweifelsohne, aber Änderungen für neuapostolische Christen in Deutschland sind damit meines Erachtens nicht verbunden.

Papst Franziskus verhält sich merklich anders als sein Vorgänger. Hat sein Bild von Kirche, von Amtsführung und öffentlichem Auftreten auch Auswirkung auf die Neuapostolische Kirche?

Bezirksapostel Brinkmann: Ich bin sehr sicher, dass der Katholischen Kirche eine spannende Zeit bevorsteht, aber auch eine spannungsreiche Zeit. Den Eindruck vermittelt, zumindest im Moment, für mich der neue Papst. Und für ihn gilt sicherlich das, was für uns alle gilt: Man muss mit großem Augenmaß etwaige Veränderungen angehen, man muss das Kirchenvolk mitnehmen.

Allerletzte Frage an Sie, Bezirksapostel Brinkmann: Was wünschen Sie Ihrem Nachfolger?

Bezirksapostel Brinkmann: Übersicht, Gelassenheit, Ruhe und vor allem die nötige physische und psychische Stärke.

Apostel Storck: Dankeschön!


Das Interview führte Oliver Rütten. Die Langfassung des Gesprächs ist als Video auf nacworld abrufbar, dem sozialen Netzwerk der Neuapostolischen Kirche.

Link: nacworld (www.nacworld.net)

Text
Oliver Rütten
Frank Schuldt
Fotos
Frank Schuldt