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Fußspur Christi – Weg zum Himmel

15. Mai 2015, 16.30 Uhr

Jugendtag 2015: Gottesdienst
Jugendtag 2015: Gottesdienst
Jugendtag 2015: Gottesdienst
Jugendtag 2015: Gottesdienst
Jugendtag 2015: Gottesdienst
Jugendtag 2015: Gottesdienst
Jugendtag 2015: Gottesdienst
Jugendtag 2015: Gottesdienst
Jugendtag 2015: Gottesdienst
Jugendtag 2015: Gottesdienst
Jugendtag 2015: Gottesdienst
Jugendtag 2015: Gottesdienst
Jugendtag 2015: Gottesdienst
Jugendtag 2015: Gottesdienst
Jugendtag 2015: Gottesdienst
Jugendtag 2015: Gottesdienst
Jugendtag 2015: Gottesdienst
Jugendtag 2015: Gottesdienst
Jugendtag 2015: Gottesdienst
Jugendtag 2015: Gottesdienst
Jugendtag 2015: Gottesdienst
Jugendtag 2015: Gottesdienst
Jugendtag 2015: Mittagspause
Jugendtag 2015: Mittagspause
Jugendtag 2015: Mittagspause
Jugendtag 2015: Mittagspause
Jugendtag 2015: Mittagspause
Jugendtag 2015: Mittagspause
Jugendtag 2015: Vor dem Gottesdienst
Jugendtag 2015: Vor dem Gottesdienst
Jugendtag 2015: Mittagspause

NRW/Oberhausen. Stammapostel Jean-Luc Schneider, geistliches Oberhaupt der Neuapostolischen Kirche, besuchte an Himmelfahrt die Jugendlichen aus Nordrhein-Westfalen und den Niederlanden. 6.800 junge neuapostolische Christen kamen zu diesem 57. Jugendtag der Neuapostolischen Kirche Nordrhein-Westfalen in die Arena nach Oberhausen. „Lasst uns den Fußspuren Jesu folgen, dann treffen wir richtige Entscheidungen“, lautete eine der Botschaften des Stammapostels für die Jugendlichen.

Grundlage für den Gottesdienst am Donnerstag, den 14. Mai 2015 war das Bibelwort aus Johannes 14,2.3: „In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen. Wenn's nicht so wäre, hätte ich dann zu euch gesagt: Ich gehe hin, euch die Stätte zu bereiten? Und wenn ich hingehe, euch die Stätte zu bereiten, will ich wiederkommen und euch zu mir nehmen, damit ihr seid, wo ich bin.“

Es lohnt sich

In der Predigt ging Stammapostel Jean-Luc Schneider auf die Himmelfahrt Jesu Christi ein und die Möglichkeiten, die Gott damit den Menschen eröffnet habe. Dabei betonte er insbesondere, warum es sich als Christ lohne, sich auf die Wiederkunft Jesu vorzubereiten, um in die ewige Gemeinschaft mit Gott zu kommen, und nannte dafür mehrere Beispiele.

An Himmelfahrt ist Jesus Christus in die Gemeinschaft mit Gott eingegangen. „Gott hat auch uns als Menschen diese Möglichkeit eröffnet“, begann der Stammapostel seine Ausführungen. Im Anschluss griff er nach und nach die Aussagen aus dem Johannesevangelium auf.

Viele Wohnungen im Bibelwort meine, so führte Stammapostel Schneider aus: „In meines Vaters Haus ist Platz für alle.“ Gott wolle alle Menschen retten, es gebe keine Auswahl. „Der Wille Gottes ist, dass du mit deinem Wesen, deiner Persönlichkeit, deinem Charakter, deinem Leben in den Himmel kommen kannst, also in den Bereich, wo Gott regiert, wo er wohnt, wo sein Wille uneingeschränkt herrscht“, so der Stammapostel.

Im Himmel ist Platz für alle

Auch Bezirksapostel Storck griff in seinem Predigtbeitrag den Gedanken auf, dass in der Gemeinschaft mit Jesus Christus im Himmel alle Platz haben: „Es gibt gewisse Rahmenbedingungen, aber niemand wird abgewiesen.“

Diese Offenheit müsse Maßstab für jeden einzelnen Gläubigen sein, insbesondere für die, die in den Gemeinden Verantwortung tragen. „Jeder muss sich fragen: Haben alle einen Platz in meiner Gemeinde, in unserem Jugendkreis?“

Ewige Freude bei Gott

In der Hauptpredigt nannte der Stammapostel weitere Gründe, für die es sich lohne, sich auf die Wiederkunft Jesu vorzubereiten, um in die Gemeinschaft mit Gott und seinem Sohn einzugehen: Dort gebe es keine Ungerechtigkeit, dort im Himmel herrsche eben Jesus und schaffe Frieden.

Für viele Jugendliche, gerade im Alter von 14 bis 20 Jahren, sei dies vielleicht sehr weit weg, räumte Stammapostel Schneider ein. Aber gerade Jugendliche erlebten Betrug, Lügen und Enttäuschungen. „Dieser ewige Frieden bei Gott im Himmel kann für jeden Motivation sein.“

Den Fußspuren Christi folgen

Junge Menschen hätten zudem viele Fragen: „Beim Herrn werden wir nicht nur alles verstehen, sondern erkennen, dass Gott es gut gemacht hat, dass er jeden Tag bei uns war und uns geholfen hat“, versprach der internationale Kirchenleiter den Zuhörern in der Arena. Jesu habe versprochen, jeden Tag bei seinen Kindern zu sein – gegenwärtig durch den Heiligen Geist. Dies könne jeder erleben, in der Kirche Christi, in seiner Gemeinde.

Vorbild sei auch hier Jesus Christus: Er habe in seiner Zeit auf der Erde immer die richtige Entscheidung getroffen. „So können wir werden, wenn wir uns vom Heiligen Geist leiten lassen und in den Fußspuren Jesu nachfolgen“, ermunterte der Stammapostel. „Wenn ich das mache, was der Heilige Geist sagt, dann werde ich das Richtige tun und die Entscheidung nicht bereuen.“

Gott gibt dir Kraft

Er persönlich bewundere die Stärke Jesu und dessen entschlossenes Handeln, bekannte Stammapostel Schneider. Bei Jesus habe es keinen Unterschied zwischen Wille und Tun gegeben. Auch dies möge für die Gläubigen Vorbild sein und werde von Gott gesegnet: „Wenn du dich entschlossen hast, zu Gott zu wollen, dann kann dich niemand aufhalten. So lange du den Willen hast, wird dir Gott die Kraft geben, das zu schaffen.“ Diese Kraft komme auch aus dem Heiligen Geist, der in allen Situationen helfe, Gutes zu tun.

„Wir sind nicht so wie Jesus Christus, aber wir sind auf dem Weg, da muss eine Entwicklung spürbar sein“, betonte der Stammapostel abschließend. Dabei helfe, dass Jesus durch sein Opfer die Möglichkeit eröffnet habe, bei der Sündenvergebung das Böse abzulegen und durch ihn volle Gnade zu empfangen.

Eine Angelegenheit des Glaubens

„Christus will wiederkommen und will, dass du mit ihm in den Himmel eingehst. Dazu gelte es, sich vom Heiligen Geist leiten zu lassen und Jesu Fußspuren zu folgen. Dann treffen wir richtige Entscheidungen und sind ein Segen für andere“, fasste der Stammapostel zusammen. Dies sei keine Träumerei, sondern eine Angelegenheit des Glaubens.

„Lasst uns diesen wunderbaren Glauben nicht für ein Linsengericht der Gegenwart aufgeben“, unterstrich Apostel Dirk Schulz (Norddeutschland) in seinem Predigt-Beitrag. Und Apostel Jeannot Leibfried (Frankreich) betonte, dass Gott für jeden eine Wohnung bereite. „Vielleicht sagst du: Ich hatte nie eine Chance, habe nie etwas erreicht, nichts klappt. Sei sicher: Gott hat auch für dich einen Platz. Komm wie du bist!“

6.800 Gottesdienst-Besucher

Der Gottesdienst hatte zum christlichen Hochfest Christi Himmelfahrt mit einer Bibellesung aus Lukas 24,44-53 begonnen. In der Halle erlebten 6.800 Gläubige den Gottesdienst, der mit der Feier des Heiligen Abendmahls nach rund zwei Stunden zu Ende ging.

Musikalisch gestalteten das Jugend-Sinfonieorchester sowie der Jugendkonzertchor den Jugendtag. Vor dem Gottesdienst trugen sie beispielsweise zwei Stücke aus dem Pop-Oratorium „Ich bin – Jesus in Wort und Wundern“ vor. Zum Ende des Gottesdienstes trug der Jugendchor „And the Glory of the Lord“ von Georg Friedrich Händel vor.

Sonnige Mittagspause

Mittags nutzten die Jugendtags-Besucher das sonnige Wetter zum Besuch auf der Promenade und in den Parkanlagen des Oberhausener Centro. Auch Stammapostel Schneider, Bezirksapostel Storck sowie die Apostel und Bischöfe aus Nordrhein-Westfalen und den Niederlanden mischten sich unter die Besucher. Viele Jugendliche zückten die Foto-Apparate und Smartphones, um ein Erinnerungsfoto zu schießen.

Im Wandelgang der Arena konnten sich die Jugendlichen beim Projekt „Speed-Dating“ des NAK Unternehmerforums über Berufsmöglichkeiten aus den verschiedensten Branchen informieren. Einige Hundert Jugendliche nutzten die Möglichkeit, sich über die verschiedenen Berufszweige und Ausbildungsmöglichkeiten aus erster Hand beraten zu lassen.

Hilfe für Surinam

Zudem stellten vor der Halle Jugendliche aus den Niederlanden ein Projekt vor, mit dem sie Spenden für Surinam sammeln. Vor der Arena stand das Info-Mobil der Neuapostolischen Kirche Nordrhein-Westfalen, betreut von der Gruppe der Alleinlebenden.

Um 15 Uhr startete das zweistündige Nachmittagsprogramm.

Link: www.jugendtag-nrw.de

Text
Frank Schuldt
Fotos
Andreas Otto
Marcel Korstian
Louis-René Pieper