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Neuer Bezirksältester in Ruhr-Emscher

30. Dezember 2015, 09.26 Uhr

Neuer Bezirksältester in Ruhr-Emscher
Neuer Bezirksältester in Ruhr-Emscher
Neuer Bezirksältester in Ruhr-Emscher
Neuer Bezirksältester in Ruhr-Emscher
Neuer Bezirksältester in Ruhr-Emscher
Neuer Bezirksältester in Ruhr-Emscher
Neuer Bezirksältester in Ruhr-Emscher
Neuer Bezirksältester in Ruhr-Emscher
Neuer Bezirksältester in Ruhr-Emscher
Neuer Bezirksältester in Ruhr-Emscher
Neuer Bezirksältester in Ruhr-Emscher
Neuer Bezirksältester in Ruhr-Emscher

Oberhausen/Ruhr-Emscher. Überraschung für die neuapostolischen Christen aus dem Kirchenbezirk Ruhr-Emscher zum Jahresabschluss: Am Ende des Gottesdienstes in Sterkrade am Sonntag, den 27. Dezember 2015 rief Bezirksapostel Rainer Storck den aktuellen Bezirksvorsteher Werner von Parzotka-Lipinski an den Altar und ordinierte ihn zum Bezirksältesten. Der 60-jährige Bezirksevangelist leitet seit Sommer kommissarisch den Kirchenbezirk.

Am letzten Sonntag des Jahres 2015 besuchte Bezirksapostel Rainer Storck, Leiter der Neuapostolischen Kirche Nordrhein-Westfalen, die Gläubigen im Kirchenbezirk Ruhr-Emscher. Anlass für den Gottesdienst in der Gemeinde Oberhausen-Sterkrade war die diamantene Hochzeit von Bezirksältester i. R. Helmut Ternieden und seiner Frau Helga. Ihnen spendete der Bezirksapostel den Segen zu ihrem Ehejubiläum.

Diamantene Hochzeit

Bezirksältester Ternieden leitete von 1992 bis 1996 den damaligen Kirchenbezirk Oberhausen. Zuvor war er viele Jahre unter anderem als Hirte in der heutigen Gemeinde Mülheim-West tätig gewesen. „Ihr habt Spuren hinterlassen und Generationen als Vorbilder im Glauben geprägt“, würdigte Bezirksapostel Rainer Storck das Ehepaar, welches Weihnachten 1955 geheiratet hatte.

Bis heute seien die beiden unermüdlich sowie fleißig tätig und dabei bescheiden. Als Bewohner der „Gute Hoffnung“ seien sie heute der "gute Geist des Hauses". Für die Zukunft gab der Bezirksapostel dem Paar als Ergänzung zum Trauspruch „Ich aber und mein Haus wollen dem Herrn dienen“ (aus Josua 24,15) das Bibelwort aus Psalm 90,1 mit auf den Weg: „Herr, du bist unsre Zuflucht für und für.“

Ordination zum Bezirksältesten

Nach der Segensspendung holte Bezirksapostel Rainer Storck das persönlich nach, was er im Sommer per Brief getan hatte: Die Beauftragung von Bezirksevangelist Werner von Parzotka-Lipinski zum Bezirksvorsteher. Zudem ordinierte er ihn zum Bezirksältesten.

Per Brief und Rundschreiben hatte der Kirchenleiter im Juni den Wechsel in der Bezirksleitung mitgeteilt und den Bezirksevangelisten kommissarisch beauftragt. Grund dafür war der Gesundheitszustand des bisherigen Bezirksvorstehers Michael Schiwy, der weiterhin als Bezirksältester im Bereich Ruhr-Emscher seelsorgerisch tätig ist.

„Weide meine Schafe“

Werner von Parzotka-Lipinski (60) wurde 2002 zum Bezirksevangelisten ordiniert und betreut derzeit zusätzlich die Gemeinde Mülheim-Mitte als Vorsteher. Für den neuen Amtsauftrag gab ihm der Bezirksapostel einige Verse aus 1. Petrus 5 mit auf den Weg, in denen es unter anderem als „Mahnung an die Ältesten“ heißt „Weidet die Herde Gottes, die euch anbefohlen ist.“ Daraus ergäben sich hohe Ansprüche, die aber Maßstab für die seelsorgerische Arbeit sein müssten, führte der Bezirksapostel in der Ansprache vor der Ordination aus.

Im Anschluss dankte der Bezirksapostel noch dem bisherigen Bezirksvorsteher Michael Schiwy für dessen langjährigen Einsatz im Kirchenbezirk. Bezirksältester Michael Schiwy (58) wurde 2002 zum Bezirksältesten ordiniert und mit der Leitung des damaligen Kirchenbezirks Oberhausen beauftragt. Zuvor war er sechs Jahre lang als Bezirksevangelist tätig gewesen. Mit der Strukturreform 2005 übernahm Bezirksältester Schiwy dann die Leitung des neu gegründeten Kirchenbezirks Ruhr-Emscher mit den Städten Bottrop, Mülheim und Oberhausen. „Du hast dich aufgezehrt für deine Glaubensgeschwister im Bezirk und vieles zurückgestellt“, würdigte Bezirksapostel Storck.

Überraschung an Weihnachten in Kempen

Zwei Tage zuvor hatte Bezirksapostel Rainer Storck die Gemeinde Kempen (Bezirk Krefeld) überrascht: Er feierte dort am 25. Dezember 2015 ohne vorherige Ankündigung den Weihnachtsgottesdienst. Die etwa 30 Gläubigen freuten sich über den Besuch zu diesem besonderen Tag.

Grundlage für die Predigten in den Gottesdiensten am ersten Weihnachtstag war das Bibelwort aus 1. Johannes 4,14: „Wir haben gesehen und bezeugen, dass der Vater den Sohn gesandt hat als Heiland der Welt.“

Text
Frank Schuldt
Fotos
Benjamin Obst