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Ein neuer Apostel für Angola

26. Februar 2016, 10.27 Uhr

Ein neuer Apostel für Angola
Ein neuer Apostel für Angola
Ein neuer Apostel für Angola
Ein neuer Apostel für Angola
Ein neuer Apostel für Angola
Ein neuer Apostel für Angola
Ein neuer Apostel für Angola
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Ein neuer Apostel für Angola
Ein neuer Apostel für Angola
Ein neuer Apostel für Angola

Lubango/Luanda. Bei seinem Besuch in Angola ordinierte Stammapostel Jean-Luc Schneider mit José Calenga Baza einen neuen Apostel für das Land. Im Gottesdienst in Luanda setzte er zudem Apostel Alfonso Avelino in den altersbedingten Ruhestand.

Zum ersten Mal besuchte ein Stammapostel am 20. Februar 2016 Lubango im Süden Angolas. Die viertgrößte Stadt des Landes liegt etwa 750 km südlich von Luanda auf einer Hochebene. 2.234 Gläubige erlebten das Dienen des Oberhaupts der Neuapostolischen Kirche, das am Altar Satz für Satz vom Deutschen ins Portugiesische übersetzt wurde.

Begleitet wurde der Stammapostel von den Bezirksaposteln Noel E. Barnes (Kapstadt/Südafrika) und Patrick Mkhwanazi (Südafrika) sowie vom für Angola zuständigen Bezirksapostel Rainer Storck (Nordrhein-Westfalen).

Gott öffnet die Augen und hilft

Der Predigt in Lubango legte der Stammapostel das Bibelwort aus 1. Mose 21,19 zugrunde: „Und Gott tat ihr die Augen auf, dass sie einen Wasserbrunnen sah. Da ging sie hin und füllte den Schlauch mit Wasser und tränkte den Knaben.“

Am Beispiel der überlieferten Begebenheit von Abrahams Magd Hagar in der Wüste erläuterte der Stammapostel, wie wichtig das Vertrauen zu Gott ist und dass er dem Gläubigen Hilfe sende: „Vertraut auf Gott. Dann öffnet er uns durch den Heiligen Geist die Augen und zeigt die Hilfe, die schon da ist. Nur wir haben sie nicht gesehen, oder wir haben sie vergessen.“

Eine Hilfe Gottes, so der Stammapostel weiter, sei das Gesetz Gottes in den Zehn Geboten. „Wer sein Leben nach den Geboten Gottes gestaltet, ist vor vielem bewahrt“, sicherte er den Gläubigen zu. Zudem nannte er das Opfer Jesu Christi als Hilfe für das Glaubensleben. Daraus folgten Dankbarkeit und Liebe zum Sohn Gottes. Die Dankbarkeit zu Jesus Christus und die Liebe zu ihm sollten die Motivation sein, um gegen das Böse zu kämpfen: „Wer so den Kampf gegen das Böse aufnimmt, der verliert nie den Mut, der wird nie müde.“

Teuer erkauft

Zurück in Luanda feierte Stammapostel Schneider am Sonntag, 21. Februar 2016, einen Gottesdienst im Basketball-Stadion „Cidadela“. 13.746 Gläubige sowie die in Angola tätigen Apostel und Bischöfe waren dazu angereist. Weitere Zuhörer verfolgten den Gottesdienst in einer Nachbarhalle via Übertragung.

Grundlage für die Predigt war das Bibelwort aus 1. Korinther 7,23: „Ihr seid teuer erkauft; werdet nicht der Menschen Knechte.“ Stammapostel Schneider zeigte den Zuhörern zunächst auf, was Gott alles für die Menschen getan hat, um sie von der Sünde zu erlösen: Gott sandte seinen Sohn, der für die Sünden der Menschen gekreuzigt wurde, er hat den Heiligen Geist gesandt, das Evangelium gegeben und Apostel berufen.

Beziehung zu Gott muss Priorität haben

„Wir als Menschen sind teuer erkauft“, fasste der Stammapostel zusammen. Nun gelte es, als gläubiger Christ nach der Erwählung nicht wieder zurückzufallen in die „Knechtschaft der Welt“. Dazu nannte der Stammapostel Beispiele aus der Bibel: Esau sei das irdische Wohlergehen wichtiger gewesen als ein Segen und Simson das Wohlgefallen seiner Frau wichtiger als das Wohlgefallen Gottes.

„Natürlich sind wir hier als Menschen in Luanda bemüht, unseren Platz in der Gesellschaft auszufüllen und gute Beziehungen zu unseren Mitmenschen aufzubauen. Aber die Beziehung zu den Menschen darf nicht wichtiger für uns werden als die Beziehung zu Gott“, so der Stammapostel. Es gelte dabei, hier und da auch einmal Nein zu sagen.

Abschließend rief der Stammapostel die Zuhörer auf, nicht den eigenen Weg allein zu verfolgen, sondern Jesus Christus nachzufolgen: „Weil wir so teuer erkauft sind, lasst uns wahrhaftige Jünger, Diener, Knechte Jesu Christi sein.“

Ein Kämpfer für Jesus Christus

Bei der Inruhesetzung von Apostel Alfonso Avelino am Ende des Gottesdienstes dankte ihm der Stammapostel im Namen der Gläubigen für seinen Einsatz. „Du warst ein wahrhaftiger Kämpfer für Jesus Christus“, würdigte er die Leistungen des langjährigen Seelsorgers, der 31 Jahre als Amtsträger aktiv war, davon 13 Jahre im Apostelamt.

Als neuen Apostel für Angola ordinierte der Stammapostel den bisherigen Bezirksältesten José Calenga Baza (51).

Weiterrreise in den Kongo

Am Montag, dem letzten Tag des Besuchs von Stammapostel Schneider, standen Besprechungen und eine Zusammenkunft mit allen Aposteln und Bischöfen des afrikanischen Landes auf dem Programm. Nachmittags reiste der Stammapostel weiter nach Kinshasa in die Demokratische Republik Kongo.

Text
Frank Schuldt
Fotos
Hermann Bethke