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Gott bedarf deiner Mitarbeit

16. März 2016, 17.06 Uhr

Gottesdienst für junge Erwachsene
Gottesdienst für junge Erwachsene
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Gottesdienst für junge Erwachsene
Gottesdienst für junge Erwachsene
Gottesdienst für junge Erwachsene
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Gottesdienst für junge Erwachsene
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Gottesdienst für junge Erwachsene
Gottesdienst für junge Erwachsene

NRW/Herne. Apostel Franz-Wilhelm Otten hatte für den 13. März 2016 ältere Jugendliche beziehungsweise junge Erwachsene im Alter von 23 bis 35 Jahren zu einem Gottesdienst in Herne-Wanne-Eickel eingeladen. Mehr als 500 Jugendliche kamen und erlebten neben dem Gottesdienst einen Themennachmittag rund um die Frage „Wie sozial bist du?“.

Das für die Jugendseelsorge verantwortliche Jugendgremium hat auf Wunsch vieler älterer Jugendlicher die jungen Erwachsenen stärker in den Blick genommen. Zum ersten Mal fand daher ein besonderer Gottesdienst für diese Gruppe statt.

Es ist kein Zufall

Apostel Franz-Wilhelm Otten legte der Predigt das Bibelwort aus Markus 11,3 zugrunde: „Der Herr bedarf seiner“. Daraus leitete er einige Punkte für den Alltag der jungen Christen ab. „Du bist nicht zufällig an deinem Ort, in deiner Gemeinde.“ Und: Auch wenn du deinen Weg noch suchst, Gott kennt ihn“, gab der Apostel den Zuhörern Sicherheit. Gott habe jedem einzelnen Gaben und Fähigkeiten gegeben. Diese gelte es, für die Gemeinde und in der eigenen Umgebung einzubringen.

Dass die Jünger das Eselsfüllen so antrafen, wie damals von Jesus vorausgesagt, zeige die Verlässlichkeit Gottes. „Was er ankündigt, das erfüllt er, selbst wenn es um Kleinigkeiten geht“, so Apostel Otten. Das sei die Grundlage dafür, das eigene Leben auf die Zusagen Gottes aufzubauen und ihm zu vertrauen.

„Der Herr bedarf deiner“

Sicherlich sei Gott allmächtig und „brauche“ den Menschen im engeren Sinne nicht wirklich. Aber er habe sich immer Menschen gesucht, die in seinem Sinne handelten. Aus „Der Herr bedarf seiner“ leitete der Apostel daher ab, dass jeder einzelne eine wichtige Aufgabe erfülle: „Gott bedarf deiner Gebete und Fürbitten“, führte er aus. Auch die Gaben und Fähigkeiten würden benötigt, um beispielsweise Freude und Begeisterung in die Gemeinden zu tragen. „Ihr könnt eine ganze Menge bewegen.“

Gott bedürfe auch des Mitempfindens mit dem Blick auf den Nächsten. Und nicht zuletzt: „Gott bedarf auch deines Opfers“, so der Apostel. Die Kirche Christi sei durch viele Opfer aufgebaut worden. „Nun sind wir als junge Generation dran“, so der Aufruf des Apostels.

Gute Werke sind Ausdruck lebendigen Glaubens

Im Anschluss an den Gottesdienst mit der Feier des Heiligen Abendmahls gab Apostel Franz-Wilhelm Otten einen Ausblick auf den Nachmittag: „Sozial bedeutet, den Nächsten im Blick zu haben. Es setzt Interesse am anderen voraus sowie die Fähigkeit, sich in dessen Situation einzufühlen“, definierte er. Wer sozial handle, der stelle seine Interessen zurück und helfe dem anderen.

Nach der Mittagspause referierte Evangelist Reinhard Kiefer über Glaube und Ethik im Alten und Neuen Testament. „Zum Sein in Christus gehört auch die Freigiebigkeit, das sich Kümmern um die Not des anderen“, so eine seiner Botschaften. Bereits Paulus rief dazu auf, nach seinen Möglichkeiten anderen Menschen zu helfen.

Der Katechismus der Neuapostolischen Kirche spricht sich eindeutig für die Verantwortung des Christen und ein entsprechendes Handeln aus: „Glaube und Werke stehen in einer engen Beziehung und können nicht voneinander getrennt werden.“ Gute Werke sind somit Ausdruck eines lebendigen Glaubens. „Fehlen diese, ist der Glaube tot“, bringt es der Katechismus auf den Punkt. Glaube sei also nicht nur innere Einstellung, sondern dränge zur Tat.

Verschiedene soziale Projekte

Im Anschluss berichteten mehrere Jugendliche von sozialen Projekten, die in ihren Gemeinden realisiert wurden. Marcel aus Wehringhausen (Bezirk Hagen) stellte als Beispiel für eine von vielen Aktionen ein Projekt vor, bei dem gebrauchte Spielzeuge gesammelt und einer Einrichtung gespendet wurden, die diese aufbereitet und dafür Langzeitarbeitslose einstellt.

Stephan stellte vor, wie seine Gemeinde Benrath (Bezirk Düsseldorf) ein Flüchtlingsheim in der Nachbarschaft unterstützt, unter anderem durch Sprachunterricht und Veranstaltungen. Niels berichtete von der Suppenküche der Gemeinde Monheim (Bezirk Düsseldorf), die diese bereits seit fünf Jahren betreibt. Und die Gemeinde Münster-Mitte (Bezirk Münster) von Philipp unterstützt eine Bildungseinrichtung in Kenia.

Alle vier Jugendlichen ermunterten die Zuhörer, sich einfach mal zu trauen und dabei möglichst viele mit einzubinden. Grundmotivation für alles sollte dabei die Nächstenliebe sein, so ein Ergebnis der Gesprächsrunde.

Reisen und Gutes tun

Zum Abschluss des Tages stellte Apostel Otten ein Pilotprojekt vor: Im September veranstaltet die Kirche eine Reise nach Albanien. Dort zählt die Neuapostolische Kirche sechs Gemeinden und unterhält drei Kindergärten. Die zwölf Teilnehmer lernen in den zehn Tagen Land und Menschen kennen, sollen aber konkret insgesamt vier Tage bei Renovierungsarbeiten an einer Kirche und einem Kindergartengebäude unterstützen.

Inklusive Flug und Verpflegung zahlen die Teilnehmer dafür rund 960 Euro. „Viele Jugendliche wollen ihren Urlaub mit einem sinnvollen und sozialen Zweck verbinden“, so Apostel Otten. An diese Zielgruppe richte sich das Angebot.

Anmeldung zum Jugendtag 2016

Zudem kündigte der Apostel an, dass es für den Jugendtag 2016 ein neues Anmeldeverfahren geben werde. Der Jugendtag 2016 findet wieder einmal zweitägig am 25. und 26. Juni statt. Für den Samstag sind Vorträge und Workshops geplant. Der erste Tag wird mit einer Abendveranstaltung enden, die unter anderem von zwei Jugendtag-Bands sowie weiteren Musikgruppen gestaltet wird.

Ab Anfang April kann sich jeder Jugendliche zum Jugendtag anmelden. Dazu ist es notwendig, dass sich die Teilnehmer auf der Internetseite www.jugendtag-nrw.de registrieren. Wie bereits 2012 fällt eine Kostenbeteiligung von zehn Euro an, unter anderem für die Verpflegung am Samstag. Dann wird es ab Anfang Juni möglich sein, sich einen Platz in den Workshops und Vorträgen zu sichern. Wer sich rechtzeitig anmeldet, der erhält unter anderem den gedruckten Jugendtags-Guide, der am Samstag freie Fahrt im öffentlichen Nahverkehr im Ruhrgebiet ermöglicht.

Die bisherige Abfrage über die Jugendbeauftragten diente den Organisatoren als Planungsgrundlage. Sie ist jedoch unverbindlich. Für die konkrete Anmeldung werden Anfang April Postkarten mit Informationen rund um den Jugendtag verteilt. Diese beinhalten dann auch einen Anmeldecode, über den die Registrierung auf der Website möglich sein wird.

Link: Anmeldung zur Albanienreise

Download: Plakat Albanienreise

Text
Frank Schuldt
Fotos
Frank Schuldt