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Neuer Bezirksapostelbereich in 2018

04. Dezember 2016, 12.12 Uhr

Bezirksapostel Koberstein beim Gottesdienst in Metz
Bezirksapostel Bernd Koberstein
Bezirksapostel Rainer Storck
Rundschreiben zum neuen Bezirksapostelbereich

HRS/NRW/Dortmund. Mit der Ruhesetzung von Bezirksapostel Bernd Koberstein im Februar 2018 wird ein neuer Bezirksapostelbereich entstehen. Er umfasst in Deutschland die Bundesländer Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Nordrhein-Westfalen sowie weitere Länder in Europa, Afrika, Asien und Südamerika. Leiten wird den Bereich Bezirksapostel Rainer Storck. Dies gaben die beiden zuständigen Bezirksapostel heute bekannt.

Am heutigen Sonntag, den 4. Dezember 2016 wurde in allen Gemeinden in Nordrhein-Westfalen ein Rundschreiben von Bezirksapostel Rainer Storck vorgelesen. „Heute wende ich mich mit einer Ankündigung an euch, die das Jahr 2018 betrifft. Es ist mir ein Anliegen, euch frühzeitig über eine Veränderung in unserer Gebietskirche Nordrhein-Westfalen zu informieren“, teilte er den Gemeinden mit.

Zusammenlegung in 2018

Stammapostel Jean-Luc Schneider hat entschieden, dass ab Februar 2018 die Gebietskirchen Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland und Nordrhein-Westfalen zu einem Bezirksapostelbereich zusammengelegt werden. Hintergrund für diese Entscheidung ist, dass Bezirksapostel Bernd Koberstein, derzeit zuständig für die Gebietskirche Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland, am 25. Februar 2018 in den Ruhestand treten wird. Diesen dann neu entstehenden Bezirksapostelbereich will Stammapostel Schneider unter die Leitung von Bezirksapostel Rainer Storck stellen.

„Dieser neuen Aufgabe gehe ich mit viel Respekt und in Demut entgegen“, schreibt Bezirksapostel Rainer Storck. Gemeinsam mit dem Stammapostel vertraue er auf den Segen Gottes und die Fürbitten der Gläubigen.

Zentralgottesdienst aus Metz

Die neuapostolischen Christen im Arbeitsbereich von Bezirksapostel Bernd Koberstein wurden am heutigen Sonntag ebenfalls über die Planungen informiert. Dies tat der Leiter der Neuapostolische Kirche Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland persönlich im Anschluss an den Zentralgottesdienst, den er in Metz (Frankreich) hielt und der via Satellit auf viele Gemeinden übertragen wurde.

Anlass für die Ankündigung ist, dass Bezirksapostel Bernd Koberstein im März kommenden Jahres 65 Jahre alt wird. Er leitet seit 2009 die Neuapostolische Kirche Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland. Angesichts seines nahenden Ruhestands wollte der Bezirksapostel frühzeitig bekanntgeben, wie es weitergeht. In Gesprächen mit Stammapostel Jean-Luc Schneider über die Zukunft seines Bezirksapostelbereichs ging es um die Frage, ob sein Bereich eigenständig bleibt und ein neuer Bezirksapostel ordiniert wird oder ob er mit einem anderen Bereich fusioniert.

Frühe Überlegungen einer Zusammenlegung

„Schon aus der Zeit von Stammapostel Urwyler liegen Aufzeichnungen über eine künftige Gestaltung der deutschen Gebietskirchen vor, die eine Zusammenlegung der Bundesländer Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland mit Nordrhein-Westfalen vorsahen“, berichtete Bezirksapostel Koberstein in seiner Bekanntgabe. Auch bei vorhergehenden Wechseln in der Leitung der beiden Gebietskirchen habe es auch auf Basis der erwarteten demographischen Entwicklung immer wieder Überlegungen gegeben, die beiden Bereiche zusammenzuführen.

„Nach vielen Gebeten sind wir nun zu dem Ergebnis gekommen, dass die Zeit reif ist für diese Zusammenlegung“, so der Bezirksapostel im Anschluss an den Zentralgottesdienst. Diese Entscheidung sei in Absprache mit ihm und den Aposteln seines Arbeitsbereichs gefallen.

Ein großer Arbeitsbereich

Der neue Bezirksapostelbereich wird die beiden Kerngebiete Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland und Nordrhein-Westfalen sowie alle betreuten Gebietskirchen im Ausland umfassen. Neben den in NRW bekannten Gebieten zählen zum neuen Arbeitsbereich dann ab 2018 unter anderem die Gemeinden in den Länder Belgien, Luxemburg, Frankreich, Griechenland, Türkei sowie in einigen afrikanischen Gebieten.

In den Monaten bis zum Februar 2018 werden die Apostel und Bischöfe sowie die beiden Kirchenverwaltungen in Frankfurt und Dortmund eng zusammenarbeiten, um einen nahtlosen Übergang zu gewährleisten. Die Verwaltungen haben bereits im Juni 2016 – völlig unabhängig von den Zukunftsplänen der Gebietskirche Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland – eine Kooperation begonnen, um Synergieeffekte zu nutzen (wir berichteten).

„Ich danke euch, wenn ihr den Prozess der Zusammenlegung mit Wohlwollen und Verständnis begleitet“, schreibt Bezirksapostel Storck abschließend in seiner Information, die in den Gemeinden verlesen wurde.

Text
Frank Schuldt
Fotos
Archiv