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Konzert für Kinder mit Behinderungen

13. September 2007, 01.45 Uhr

Benefizkonzert für Kinder mit Behinderungen in Witten
Benefizkonzert für Kinder mit Behinderungen in Witten
Benefizkonzert für Kinder mit Behinderungen in Witten
Benefizkonzert für Kinder mit Behinderungen in Witten
Benefizkonzert für Kinder mit Behinderungen in Witten
Benefizkonzert für Kinder mit Behinderungen in Witten
Benefizkonzert für Kinder mit Behinderungen in Witten

Dortmund-Witten. Am Sonntag, 9. September 2007, fand in der Kirche Witten-Stockum ein Benefizkonzert statt, das Kindern mit Behinderungen zugute kommen soll. Der gemischte Chor der Gemeinde Witten-Stockum unter der Leitung von Dirk Schüßler und die beiden Solistinnen Charlotte Jonigkeit (Violine) und Isabelle Polzin (Harfe) bestritten das Konzert. Mehr als 800 Euro spendeten die Konzertbesucher.

Initiator und Organisator der Benefizveranstaltung, der Wittener Gemeindevorsteher Udo Bilgard, war hoch erfreut über diesen Erfolg.

Menschen mit Behinderungen im Fokus

Zwei Institutionen, die mit behinderten Menschen zu tun haben, standen an diesem Abend im Fokus des Geschehens. Zum einen das "Nordoff-Robbins-Zentrum", eine in Witten ansässige "Fördergesellschaft für Musiktherapie in Witten und Umgebung e. V.", zum anderen die Interessengruppe der Behinderten und ihrer Angehörigen in der Neuapostolischen Kirche Nordrhein-Westfalen "NAK-Handicapped-Kids-NRW". Diese beiden werden sich den Benefizerlös teilen.

120 Konzertbesucher

Udo Bilgard begrüßte in seiner Ansprache neben den gut 120 Konzertbesuchern und den Musikern auch die beiden Professoren David Aldrige und Lutz Neugebauer vom "Nordoff-Robbins-Zentrum" sowie Evangelist Gerald Rockenfelder, Mitglied des Lenkungsgremiums der "NAK-Handicapped-Kids-NRW".

Prof. Dr. David Aldridge ist Inhaber des Lehrstuhles für Qualitative Forschung in der Medizin an der Universität Witten/Herdecke, Prof. Dr. Lutz Neugebauer ist als Professor für Musiktherapie ein renommierter Fachmann, wenn es um die Verknüpfung von Musik und Therapie geht. Gerald Rockenfelder ist Pädagoge an einer Lernbehindertenschule im Kreis Unna und darüber hinaus als Seelsorger in einer Dortmunder Gemeinde engagiert.

Therapie und Seelsorge

Sowohl Prof. Lutz Neugebauer als auch Gerald Rockenfelder stellten in kurzen Statements die jeweilige Arbeit vor: Therapie einerseits und Seelsorge andererseits. Dass beide nötig sind und sich sinnvoll ergänzen, war ein deutlicher Aspekt dieser Abendveranstaltung.

Zudem gelang es den Musikern auf eindrucksvolle Weise, die Wirkungen von Musik an der Seele zu demonstrieren. Lang anhaltender Applaus würdigte die Darbietungen aller Beteiligten.

Text
Günter Lohsträter
Fotos
Günter Lohsträter