Neuapostolische Kirche NRW :: Start :: Aktuelles :: Kurz notiert

Sidebar

Benefizkonzert für Explosionsopfer in Brühl

15. Dezember 2010, 12.16 Uhr

Umgebaute Kirche in Brühl eingeweiht
Umgebaute Kirche in Brühl eingeweiht
Umgebaute Kirche in Brühl eingeweiht
Umgebaute Kirche in Brühl eingeweiht

Brühl. Bei der Explosion eines Hauses in Brühl starben am 11. Dezember 2010 drei Personen: Der Vater, seine Lebensgefährtin und die 10-jährige Tochter. Im lebensgefährlichen Einsatz konnte die Feuerwehr den 12-jährigen Sohn retten. Der 16-jährige Sohn war nicht im Haus. Die Katastrophe hat in der Schlossstadt eine Welle der Hilfsbereitschaft ausgelöst. Am Samstag findet in der Neuapostolischen Kirche ein Benefizkonzert statt.

„Eine offene Wunde klafft im Herzen Brühls“, sagte der Brühler Bürgermeister Michael Kreuzberg. Den Schmerz über den Verlust könne man nicht lindern, wohl aber das materielle Fundament für eine Zukunft der beiden Jungen legen.  Dazu wurden bei der Stadt ein Spendenkonto und eine Koordinierungsstelle für Wohltätigkeitsanfragen eingerichtet. Durch Spenden von Privatpersonen, Vereinen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung kamen bislang 20.000 Euro zusammen.

Gospelkonzert in der Kirche

Auch die neuapostolischen Christen der Stadt wollen mithelfen und sind Gastgeber für ein Benefizkonzert des Gospelchors „Colors of Hope - Gospel Singers“. Es findet am Samstag, 18. Dezember 2010, 16 Uhr, in der Neuapostolischen Kirche, Liblarer Straße 37, statt. Schirmherr des Konzerts ist Bürgermeister Michael Kreuzberg. Als Hausherr wird Gemeindevorsteher Hirte Günter Felsner einleitende Worte und ein Gebt sprechen. Nach dem Konzert beginnt gegen 17.15 Uhr vor der Kirche ein Trauermarsch.

Währenddessen gehen die Ermittlungen am Unglücksort weiter. Die Ursache der Explosion ist weiterhin unklar.

Im April neu eingeweiht

Die Neuapostolische Kirche in Brühl war nach umfangreichen Renovierungs- und Anbaumaßnahmen erst Anfang April neu eingeweiht worden. In der mehrmonatigen Umbauphase, die im September 2009 begann, wurde das Kirchenschiff wurde komplett neu und hell gestaltet, die Bänke durch Stühle ersetzt sowie eine Pfeifenorgel eingebaut. Transparent und hell – so präsentiert sich das ganze Gebäude. Statt der Wände trennt nun eine Glaswand das Foyer vom Kirchenschiff. „Wo Himmel und Erde sich berühren“ steht darauf.

Neben der Renovierung des Gebäudes wurde die Kirche durch einem Anbau erweitert, so dass nun ausreichend Nebenräume vorhanden sind. Mit Hilfe von Fertigbauteilen entstand im Februar 2010 das etwa zehn Meter breite, zweistöckige und lichtdurchflutete Gebäude. Es beinhaltet einige Mehrzweckräume und die Sakristei.