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Jahresbericht 2012 veröffentlicht

29. Juli 2013, 13.04 Uhr

Jahresbericht 2012
Jahresbericht 2012
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Jahresbericht 2012
Jahresbericht 2012
Jahresbericht 2012

Dortmund. Die Neuapostolische Kirche Nordrhein-Westfalen veröffentlicht mit dem Jahresbericht 2012 zum dritten Mal ihre Finanzzahlen. In diesen Tagen erhält jede Gemeinde in Nordrhein-Westfalen zwei Exemplare zur Auslage. Das vergangene Jahr stand abermals im Zeichen intensiver Bautätigkeit.

Die Neuapostolische Kirche Nordrhein-Westfalen verzeichnete im Jahr 2012 Einnahmen von insgesamt 24,2 Millionen Euro. 19,2 Millionen Euro stammen aus den Zuwendungen der Mitglieder. Das sind 79 Prozent der Gesamteinnahmen.

5 Millionen Euro aus der Vermögensverwaltung

Im Vergleich zu 2011 sanken die Gesamteinnahmen durch Opfer und Spenden um 5,6 Prozent. Die Opfer und Spenden aus den Gemeinden in Nordrhein-Westfalen sanken um 3,4 Prozent. An sonstigen Einnahmen, in großen Teilen Erbschaften, verzeichnete die Kirche insgesamt knapp 700.000 Euro.

Aus der Vermögensverwaltung erhielt die Kirche mehr als 5,2 Millionen Euro. Darin enthalten sind Erträge aus den Finanz- und Immobilienanlagen. Der Verkauf von nicht mehr genutzten Immobilien brachte der Kirche 3,1 Millionen Euro ein.

Intensive Bautätigkeit

Wie bereits in den Vorjahren stand auch das Jahr 2012 im Zeichen intensiver Bautätigkeit. So konnte die Neuapostolische Kirche in Bad Oeynhausen einen großen Neubau für vier Gemeinden einweihen. In ganz Nordrhein-Westfalen wurden darüber hinaus Erweiterungsmaßnahmen im Rahmen von Gemeindezusammenlegungen umgesetzt. Die zukunftssicheren Standorte werden dabei mit ausreichend Nebenräumen und mit barrierefreim Zugang ausgestattet.

"Wunsch des Landesvorstands bei Zusammenlegungen ist es, dass sich alle Gemeindemitglieder in dem neuen gemeinsamen Kirchengebäude wohlfühlen", schreibt Bezirksapostel Armin Brinkmann, Kirchenpräsident der Neuapostolischen Kirche Nordrhein-Westfalen, im Vorwort des Jahresberichts.

Dazu waren auch 2012 erhebliche finanzielle Anstrengungen notwendig: Die Investitionen in die Kirchengebäude erreichten mit rund 11,8 Millionen Euro einen neuen Höchststand. Zuletzt wurde im Jahr 1996 mit 21 Millionen D-Mark (10,7 Millionen Euro) ähnlich viel für den Neu- und Umbau unserer Liegenschaften ausgegeben. Um diese Summe zu finanzieren, hat die Kirche einen Teil der Rücklagen in die Neu- und Umbauten investiert. Auch für 2013 sind weitere Baumaßnahmen vorgesehen.

40,1 Millionen Euro an Ausgaben

An Ausgaben fielen in 2012 rund 40,1 Millionen Euro an. Damit ergibt sich ein Fehlbetrag von rund 15,9 Millionen Euro, der aus den Rücklagen der Kirche ausgeglichen wird.

Gründe für das geplante negative Ergebnis sind die genannten hohen Bauinvestitionen. Diese werden buchhalterisch nicht – wie bei Gewerbebetrieben üblich – auf die Laufzeit abgeschrieben, sondern belasten das operative Jahresergebnis in vollem Umfang. Dabei ist zu berücksichtigen, dass es sich bei den Ausgaben für Bauten um Investitionen handelt, die nachhaltige Werte schaffen.

"Ab 2013 werden die Baukosten durch die verschiedenen Maßnahmen reduziert und die Gesamtausgaben der Kirche dadurch deutlich gesenkt", kündigt Bezirksapostel Brinkmann an.

Ausführlicher Tätigkeitsbericht

Der Jahresbericht beinhaltet neben einem Tätigkeitsbericht statistische Angaben zur Gebietskirche und den betreuten Gebieten. Zudem sind Bilanz und Ergebnisrechnung der Neuapostolischen Kirche Nordrhein-Westfalen abgedruckt. Ausführlich widmet sich der Bericht den Ausgaben für die Seelsorge und die Bautätigkeit der Kirche. Dabei werden einzelne Projekte vorgestellt, darunter auch einige fusionsbedingte Baumaßnahmen.

Der Jahresbericht 2012 wurde in erster Linie für die Mitglieder der Landesversammlung erstellt. Neben der Veröffentlichung im Internet gibt es zwei gedruckte Exemplare pro Gemeinde zur Auslage, damit auch Gemeindemitglieder den Bericht einsehen können, die über keinen Internetzugang verfügen.

Vielfältige Herausforderungen in der Zukunft

Die Neuapostolische Kirche stehe auch weiter vor vielfältigen Herausforderungen, so formuliert es Bezirksapostel Brinkmann abschließend im Vorwort. Und weiter: "Mir ist es weiter ein ernstes Anliegen, diese Schritte offen und transparent zu kommunizieren." Dazu solle auch dieser zweite Jahresbericht beitragen.

Download: Jahresbericht 2012

Text
Frank Schuldt