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Bernd Nölke in Ruhestand verabschiedet

29. Dezember 2015, 11.06 Uhr

Erich Senn dankt Bernd Nölke (rechts)
Bernd Nölke in Ruhestand verabschiedet
Erich Senn dankt Bernd Nölke (rechts)
Bernd Nölke in Ruhestand verabschiedet
Dank an Jörg Dummann
Verabschiedung von Gabriela Beier in den Ruhestand

Dortmund. Fast 34 Jahre arbeitete Bernd Nölke in der Hostienbäckerei der Neuapostolischen Kirche Nordrhein-Westfalen in Bielefeld. In seiner Zeit wurden rund 4,8 Milliarden Hostien versandt. Bei der diesjährigen Weihnachtsfeier für die Mitarbeiter der Kirchenverwaltung am 17. Dezember 2015 verabschiedete Bezirksapostel Rainer Storck den „Oberbäcker“ der Kirche in den Ruhestand.

Als Bernd Nölke 1981 bei der Hostienbäckerei begann, verschickten die Mitarbeiter etwa 44 Millionen Hostien pro Jahr in die ganze Welt. In seine Zeit als Leiter fiel dann eine enorme Produktionssteigerung: 2001 wurden rund 238 Millionen Hostien verschickt. Dabei wurde zeitweise in Schichtarbeit produziert. Mit der Inbetriebnahme einer zweiten Produktionsstätte in Kapstadt (Südafrika) 2001 und einer weiteren in Lusaka (Sambia) 2012 reduzierte sich die Menge nach und nach auf heute etwa 115 Millionen Stück pro Jahr.

Kompetenz und Engagement

Bernd Nölke ist studierter Nachrichtentechniker, entwickelte sich in der Hostienbäckerei jedoch zum Experten für Teig und Technik. So half und beriet der Hostien-Spezialist auch bei der Einrichtung der beiden Außenstellen in Afrika.

Verwaltungsleiter Eberhard Dodt betonte in seiner Ansprache bei der Weihnachtsfeier, dass Bernd Nölke mit hoher Kompetenz und außergewöhnlichem Engagement gearbeitet habe. „Wenn es technische Probleme gab, verbrachte er manche Nacht im Produktionsgebäude“, berichtete er. Die Zusammenarbeit mit ihm sei immer angenehm gewesen, nicht zuletzt aufgrund seines besonderen Humors, der ihn zu einem „unverwechselbaren Original“ gemacht habe.

Besuch aus Zürich

Aus Anlass der Verabschiedung war auch Erich Senn, Verwaltungsleiter bei der Neuapostolischen Kirche International mit Sitz in Zürich (Schweiz), nach Dortmund zur Weihnachtsfeier angereist. Er würdigte die Leistungen des Hostienbäckers für die internationale Kirche und dankte auch der Neuapostolischen Kirche Nordrhein-Westfalen, die nun schon seit vielen Jahrzehnten große Teile der neuapostolischen Welt kostenfrei mit Hostien versorgt.

Ebenfalls seit vielen Jahren in der Hostienbäckerei tätig ist Jörg Dummann. Der 50-Jährige feierte in diesem Jahr sein 25-jähriges Dienstjubiläum, zu welchem ihm Verwaltungsleiter Eberhard Dodt herzlich gratulierte. Der gelernte Kfz-Mechaniker fing 1990 als Hostienbäcker an und betreut heute mit zwei weiteren Vollzeitmitarbeitern sowie zwei Teilzeitkräften die Produktionsanlage. Die Leitung der Hostienbäckerei obliegt mit dem Ruhestand von Bernd Nölke nun Michael Block, der seit vielen Jahren im Betrieb arbeitet.

Abschied von NAK-karitativ

Auch NAK-karitativ, das Hilfswerk der Neuapostolischen Kirche, verabschiedet sich in diesen Tagen von einer Mitarbeiterin: Gabriela Beier wechselt zum Dezember 2015 in den Ruhestand. Die Geschäftsstelle hat ihre Büros in der Kirchenverwaltung in Dortmund, weshalb die Mitarbeiter viele Kontakte in die Verwaltung haben und deshalb auch an der Weihnachtsfeier teilnahmen – ebenso wie die Mitarbeiter der kirchlichen Gesellschaften NAK Service AG und NAK Immobilien GmbH.

Geschäftsführer Jörg Leske würdigte seine langjährige Assistentin, die 2009 in Teilzeit bei NAK-karitativ begonnen hatte – damals bei Geschäftsführer Bernd Klippert. Nach und nach erhöhte sich aufgrund der wachsenden Tätigkeit des Vereins ihre Arbeitszeit auf vier Tage in der Woche. Zu ihren Aufgaben zählten unter anderem die Bearbeitung von Anträgen und Abrechnungen, die Korrespondenz mit Spendern, die Vorbereitung der Vorstandssitzungen und begleitende Arbeiten für den jährlichen Geschäftsbericht.

Dank an Mitarbeiter

Bezirksapostel Rainer Storck, Leiter der Neuapostolischen Kirche Nordrhein-Westfalen, nutzte den Anlass der Weihnachtsfeier, um den Mitarbeitern der Kirchenverwaltung und der kirchlichen Gesellschaften für die Mitarbeit zu danken. Das Jahr habe vielfältige Herausforderungen und Veränderungen mit sich gebracht. Dazu zählten auch einige Wechsel von Mitarbeitern in den Ruhestand. Er sei dankbar für das Engagement jedes einzelnen.

Text
Frank Schuldt
Fotos
Frank Schuldt