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17 ehrenamtliche Trauerbegleiter zertifiziert

16. Dezember 2016, 08.50 Uhr

17 ehrenamtliche Trauerbegleiter zertifiziert
17 ehrenamtliche Trauerbegleiter zertifiziert
17 ehrenamtliche Trauerbegleiter zertifiziert
17 ehrenamtliche Trauerbegleiter zertifiziert
17 ehrenamtliche Trauerbegleiter zertifiziert
17 ehrenamtliche Trauerbegleiter zertifiziert
17 ehrenamtliche Trauerbegleiter zertifiziert
17 ehrenamtliche Trauerbegleiter zertifiziert
17 ehrenamtliche Trauerbegleiter zertifiziert
17 ehrenamtliche Trauerbegleiter zertifiziert
17 ehrenamtliche Trauerbegleiter zertifiziert
17 ehrenamtliche Trauerbegleiter zertifiziert

NRW/Dortmund. Nahezu ein Jahr haben Sie auf diesen Augenblick hingearbeitet: 17 neuapostolische Christen aus Nordrhein-Westfalen haben die Qualifizierung zum ehrenamtlichen Trauerbegleiter abgeschlossen. Am vergangenen Samstag, den 10. Dezember 2016 wurden ihnen während der Abschlussveranstaltung von Seminarleiter Jürgen Jakob sowie Bischof Manfred Bruns ihre Zertifikate überreicht.

Im Feierraum der Kirchenverwaltung in Dortmund beglückwünschte Bischof Bruns, Leiter der Arbeitsgruppe „Trauerbegleitung“, die neuen zertifizierten Trauerbegleiter zur erfolgreichen Teilnahme an dem Seminar und bedankte sich für ihr ehrenamtliches Engagement. Für ihre Arbeit gab ihnen der Bischof das Bibelwort aus dem Brief von Apostel Paulus an die Römer, Kapitel 12, Vers 13, mit auf den Weg: „Nehmt euch der Nöte der Heiligen an.“

Bischof Bruns führte aus, dass Seelsorge nicht allein Aufgabe der Amtsträger sei, sondern auch ein Auftrag für die ganze Gemeinde ist und eine Form der Nächstenliebe darstelle. Vor diesem Hintergrund ermutigte er die neuen Trauerbegleiterinnen und Trauerbegleiter, ihre erworbenen Fähigkeiten in Zukunft zum Wohle ihrer Glaubensgeschwister und Mitmenschen einzusetzen und trauernden Menschen mit Empathie zu begegnen.

Eine besondere Für- und Seelsorge

Trauernde, die mit dem Verlust von geliebten Menschen zu kämpfen haben, benötigen häufig eine besondere Für- und Seelsorge. Die zertifizierten Trauerbegleiter wollen die zuständigen Amtsträger in ihrer seelsorgerischen Arbeit unterstützen und so eine möglichst umfängliche Trauerbegleitung ermöglichen. Ziel ist es, die erlebten Erfahrungen der Verlustsituation aufzuarbeiten und die dadurch hervorgerufene Trauer in den Lebensalltag der Betroffenen zu integrieren.

Eine besondere Maßnahme im Zuge der Trauerbegleitung ist in der Neuapostolischen Kirche Nordrhein-Westfalen das Angebot von Trauergesprächskreisen. Diese Gesprächskreise werden von qualifizierten Trauerbegleitern moderiert und geben Trauernden die Möglichkeit, ihren Gefühlen in einem geschützten Raum Ausdruck zu verleihen. Das Aufeinandertreffen mit Menschen in vergleichbaren Lebenssituationen soll den Teilnehmern Kraft geben. Mittelfristig ist das Ziel, in allen Bezirken der Gebietskirche Nordrhein-Westfalen Trauergesprächskreise einzurichten.

Kleine Basisqualifikation

Seit Anfang des Jahres haben sich die 17 Kirchenmitglieder auf ihre Tätigkeit als Trauerbegleiter vorbereitet. An elf Seminartagen und in über 80 Unterrichtsstunden wurden die Teilnehmer von Kursleiter Priester Jürgen Jakob im Umgang mit Trauer und trauernden Menschen geschult. Das Seminar wurde auf der Grundlage der „Kleinen Basisqualifikation (klBQ) in Anlehnung an die Standards des Bundesverbands für Trauerbegleitung e.V. durchgeführt.

Neben der Vermittlung von Fachwissen sowie der Teilnahme an Gruppenarbeiten und Übungen während der Kurszeiten stand für die Teilnehmer zum Ende der Seminarreihe eine schriftliche Abschlussarbeit auf dem Programm, in der praktische Fallbeispiele analysiert und bearbeitet wurden.

Text
Marc-André Landsiedel
Fotos
Frank Schuldt
Marc-André Landsiedel