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Hintergrund

Bauprojekt Oberhausen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In Oberhausen Sterkrade entsteht ein Mehrgenerationenprojekt der Neuapostolischen Kirche Nordrhein-Westfalen. Bereits seit vier Jahren laufen die Planungen für das Wohn- und Pflegezentrum sowie die Kindertageseinrichtung zwischen Technischem Rathaus und dem Einkaufzentrum Sterkrader Tor. Die Investitionssumme beläuft sich auf 20 Millionen Euro.

Mit einem zweiten Wohn- und Pflegezentrum im Ruhrgebiet will die Neuapostolische Kirche Nordrhein-Westfalen ihr soziales Engagement verstärken. Seit 1998 betreibt sie bereits ein Seniorenzentrum in Fröndenberg/Ruhr mit 76 Heimplätzen und 33 Wohnungen.

Start der Bauarbeiten

Im Oktober 2008 errichtete die Oberhausener Gebäudemanagement GmbH (OGM) und das Verwaltungszentrum Sterkrade GmbH (VZW) ein Parkhaus auf dem Gelände. Dieses diente als Ersatz für wegfallende PKW-Stellflächen und schaffte gleichzeitig einen Lärmschutz für die neu entstehenden Wohnanlagen.

Mit der Baugenehmigung für das Vorhaben der Neuapostolischen Kirche, die im September 2009 erteilt wurde, endete die vierjährige Planungsphase für das Großprojekt. Mit den ersten Fundamentarbeiten für das Wohn- und Pflegezentrum wurde Ende September 2009 begonnen.

Am 30. November 2009 fand die Grundsteinlegung statt. Laut den derzeitigen Planungen ist die Fertigstellung und Eröffnung des Gesamtprojekts für das erste Quartal 2011 vorgesehen.

Pflegezentrum

Die Pflegeeinrichtung wird nach dem „Hausgemeinschaftsprinzip“ konzipiert. Gruppen von zehn bis zwölf Bewohnern werden möglichst alltagsnah von Präsenzkräften betreut. Neben den privaten Bereichen gibt es gemeinschaftliche Aufenthaltsräume für die einzelnen Gruppen, die den Charakter einer Wohnküche haben.

Je nach persönlichen Möglichkeiten und individuellen Interessen können sich die Bewohner an Alltagsverrichtungen beteiligen – dazu gehört etwa die Zubereitung der Mahlzeiten.

Forum der Begegnung

Ergänzt wird das Raumangebot des Pflegezentrums durch ein Restaurant im Erdgeschoss sowie ein Veranstaltungszentrum mit 200 Plätzen. So entsteht ein Forum der Begegnung, das neben öffentlichen, kulturellen Veranstaltungen auch für private Zwecke wie Familienfeiern genutzt werden kann.

Wohnhäuser

Das Wohn- und Pflegezentrum der Neuapostolischen Kirche richtet sich aber nicht nur an Senioren und ältere Menschen: In der geplanten Wohnanlage mit 60 Einheiten zwischen 50 und 110 Quadratmetern werden sowohl Miet- als auch Eigentumswohnungen für alle Altersgruppen, Jüngere, Familien und Senioren, angeboten.

Das Konzept für die älteren Bewohner lautet hier: „Service-Wohnen“. Es soll ihnen so lange wie möglich die Selbstständigkeit ihrer Lebensführung sichern – mit einem Höchstmaß an individueller Hilfe. Selbstverständlich werden die Wohnungen barrierefrei gebaut.

Kindertageseinrichtung

Die Kindertageseinrichtung als "Haus für Kinder und Familien" richtet sich in erster Linie an Familien aus dem Stadtteil Sterkrade und Berufstätige mit Kindern, die in den ortsnahen Unternehmen arbeiten. Die Einrichtung bietet in drei Gruppen Platz für 55 Kinder im Alter von vier Monaten bis sechs Jahren.