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Hintergrund

Neuapostolisch im Ruhrgebiet: Gemeinsam.2010

Im Jahr 2010 sind Essen und das Ruhrgebiet Kulturhauptstadt Europas. Das Programm besteht aus 300 Projekten und mehr als 2500 Veranstaltungen, die das ganze Jahr hindurch in der gesamten Metropole Ruhr stattfinden. Besucher erhalten auf diese Weise eine Vielzahl von Gelegenheiten, die neue Metropole, ihr kulturelles Erbe und ihr Zukunftspotenzial kennenzulernen.

Auch die Neuapostolische Kirche beteiligt sich an der Kulturhauptstadt. Die Gebietskirche Nordrhein-Westfalen nimmt zum einen als Partner der RUHR.2010 GmbH an einigen Großprojekten teil. Daneben beteiligen sich die Gemeinden der Neuapostolischen Kirche auch mit eigenen Projekten an der Kulturhauptstadt.

Das Motto der Neuapostolischen Kirche für das Kulturhauptstadtjahr: „Gemeinsam.2010“. Dazu wurde ein Aktions-Logo sowie eine Plakat-Serie entworfen. Die Plakate hängen seit März 2010 in allen Schaukästen vor den neuapostolischen Kirchen im Ruhrgebiet.

Gastgeber für alle

53 Städte und 5,3 Millionen Einwohner - das ist das Ruhrgebiet. Die Kulturhauptstadt Europas 2010 präsentiert sich als Gastgeber für alle, die den atemberaubenden Wandel von Europas legendärer Kohle- und Stahlregion zu einer polyzentrischen Kulturmetropole neuen Typs erleben wollen.

Die RUHR.2010 GmbH ist die verantwortliche Gesellschaft zur Vorbereitung und Realisierung des Kulturhauptstadtprogramms einschließlich der damit verbundenen Marketing- und Tourismusaktivitäten. Gemeinsam mit ihren Partnern unterstützt sie die Entwicklung von nachhaltig wirkenden Strukturen für die Kulturmetropole Ruhr.

Rund um das kulturelle Erbe

Die Kulturhauptstadt Europas ist eine Kulturinitiative der Europäischen Union. Jährlich wird der Titel Kulturhauptstadt Europas an mindestens zwei Städte der Europäischen Union vergeben. Die Benennung soll dazu beitragen, den Reichtum, die Vielfalt und die Gemeinsamkeiten des kulturellen Erbes in Europa herauszustellen und ein besseres Verständnis der Bürger Europas füreinander zu ermöglichen.

Im nationalen Wettbewerb konkurrierte „Essen für das Ruhrgebiet“ mit neun anderen deutschen Städten. Im März 2005 stand dann fest, dass Deutschland im Wettbewerb bei der Europäischen Union durch die sächsische Stadt Görlitz und Essen vertreten sein würde.

Herausforderungen und Lösungen

Am 13. November 2006 gab eine von EU-Gremien eingesetzte Jury schließlich offiziell bekannt, dass „Essen für das Ruhrgebiet“ zur Kulturhauptstadt Europas 2010 ernannt worden sei. Die Jury hob bei ihrer Entscheidung hervor, dass die Bewerbung die Herausforderungen des Strukturwandels genauso thematisiere wie die erfolgreichen Ansätze zu deren Lösung mit den Mitteln von Kunst und Kultur. Die kulturelle Umwidmung des Ruhrgebiets sei von grenzüberschreitender Relevanz für die europäische Diskussion.