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Hintergrund

Seelsorge für Trauernde

Seelsorge an Menschen in Trauer fordert eine besonders hohe Sensibilität. Es handelt sich bei dieser Art von Seelsorge zunächst um das Angebot von Begleitung und Nähe.

Zwar können die Geistlichen vor Ort im Rahmen der individuellen Seelsorge diese Arbeit punktuell tun, stoßen aber in vielen Fällen an Grenzen. Hier können Gesprächskreise und Selbsthilfegruppen auf diesem wichtigen seelsorgerischen Terrain unterstützen. 

Trauernde fühlen sich oft schon nach kurzer Zeit allein mit ihren Gefühlen der Verunsicherung, der Traurigkeit, manchmal der Wut, des Haderns, der Angst und der Schuldgefühle, aber auch allein mit der Aufarbeitung von Erinnerungen.

Doch wie die Freude, so braucht auch die Trauer  - das Klagen - einen Raum. Die Trauer will Gehör finden und sich ausdrücken.

Gemeinsam - statt einsam

Wiewohl jeder Trauerweg ein ganz individueller Weg ist, können Gespräche  zwischen Betroffenen das gegenseitige Verstehen fördern und die oft so quälende eigene Sprachlosigkeit lindern. Gespräch und gemeinsames Tun wollen helfen, sich an die Trauer heran und in sie hinein zu wagen. Dabei entsteht die Chance, die Trauer im Maß des individuellen Vermögens zu verarbeiten.

Das Angebot der Trauerbegleitung

Was Seelsorger bei aller Ernsthaftigkeit ihres Bemühens nicht alleine leisten können, kann in Trauerkreisen oder in einer Selbsthilfegruppe  miteinander geschafft werden.

In der Gebietskirche Nordrhein-Westfalen hat sich ein ständig wachsendes und engagiertes Team von teilweise langjährig in der Trauerbegleitung tätigen Seelsorgern der Neuapostolischen Kirche und zum Teil ausgebildeten Trauerbegleitern gefunden, die es sich zum Ziel gemacht haben, ehrenamtlich Betroffene in der Zeit der Trauer zu begleiten. Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen das Angebot der Trauerkreise im  Bezirk Herne.

Ausweitung des Angebotes auf die gesamte Gebietskirche

Ziel ist die Gründung und Begleitung von Selbsthilfegruppen zunächst in jedem der sechs Arbeitsbereiche der Apostel in Nordrhein-Westfalen bis zum Jahre 2008. Anschließend soll die Installation von Gesprächskreisen für Trauernde in jedem der 32 Bezirke angestrebt werden.

Dazu werden zunächst Informationsabende angeboten, in welchen über die Trauerarbeit und die Erfahrungen in der Begleitung von Trauernden berichtet wird. Neben Betroffenen und deren Angehörige sind auch Seelsorger und interessierte Gäste willkommen.

Sofern ein Kreis Trauernder von mindestens sechs bis maximal zwölf Teilnehmern vorhanden ist, unterstützen und begleiten die Initiatoren auf Wunsch gerne die Gründung einer Trauer-Selbsthilfegruppe.

Kontakte

Kontakte zu der Herner Gruppe von Seelsorgern und Trauerbegleitern für alle Betroffenen aus der gesamten Gebietskirche Nordrhein-Westfalen und auch darüber hinaus lassen sich knüpfen unter www.trauerkreis.de.